jungfreisinnige aargau
jungfreisinnige aargau für Managed Care

Medienmitteilung vom 6. Mai 2012

Die Jungfreisinnigen haben an ihrem Parteitag einstimmig die Ja-Parole zu Managed Care beschlossen. Sie sind überzeugt, dass dadurch die ärztliche Grundversorgung gestärkt und mehr Effizienz in das System gebracht wird. Die Versicherten haben weiterhin die Freiheit, ob sie diesen integrierten Netzwerken beitreten wollen oder nicht. Wollen sie die uneingeschränkte Wahl behalten, bezahlen sie dafür mehr. Mit Managed Care wird die Eigenverantwortung der Versicherten gestärkt, was letztlich zu tieferen Gesundheitskosten führt.

Nein zur Initiative „Staatsverträge vors Volk“
Die jungfreisinnigen aargau sagen einstimmig Nein zur Initiative „Staatsverträge vors Volk“. Bereits heute können sämtliche Staatsverträge mittels Referendum zur Abstimmung gebracht werden. Die Volksrechte sind nirgends so ausgebaut wie in der Schweiz. Das verpflichtet auch zu einem sorgsamen Umgang damit. Mit der Automatisierung wie sie die Initiative will, würden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit Vorlagen überschwemmt. So müsste beispielsweise über das Doppelbesteuerungsabkommen mit Kasachstan abgestimmt werden. Die Jungfreisinnigen halten die Volksrechte in Ehren, aber diese Initiative ist absoluter Blödsinn.

Ja zu „Eigene vier Wände dank Bausparen“
Die Initiative des Hauseigentümerverbandes „Eigene vier Wände dank Bausparen“ empfehlen die Jungfreisinnigen mit grossem Mehr zur Annahme. Bausparen schafft gerade für Menschen mit einem Jahreseinkommen unter 100‘000 Franken – und damit für den Mittelstand – die Möglichkeit, ein eigenes Wohnheim zu erwerben bzw. energetisch zu sanieren. Das zeigen die Erfahrungen aus dem Kanton Baselland. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund zu befürworten, dass die Möglichkeit eingeschränkt oder gänzlich verboten werden soll, Geld aus der 2. Säule für den Erwerb von Wohneigentum zu verwenden. Die Jungfreisinnigen sagen JA zum Mittelstand, JA zu jungen Familien und deshalb JA zum Bausparen.

Nein zur AKB-Initiative
Die linke Initiative „Für eine sichere Aargauer Kantonalbank“ ist komplett unnötig. Bereits jetzt ist das Anliegen im Gesetz verankert. Eine Festschreibung in der Verfassung ist deshalb überflüssig, denn das Volk könnte ohnehin über eine Gesetzesänderung abstimmen. Die jungfreisinnigen aargau unterstützen keinen neuen rostigen Paragraphen und sagen deshalb einstimmig NEIN zu dieser bürokratischen Initiative.

Die kantonale Abstimmungsvorlage „Verfassungsänderung Land- und Waldwirtschaft“ empfehlen die Jungfreisinnigen einstimmig zur Annahme.

Jeanine Glarner, Präsidentin jf aargau: „Managed Care belässt die Wahlfreiheit, stärkt die ärztliche Grundversorgung durch die Hausärzte, sorgt für eine Effizienzsteigerung dank mehr Eigenverantwortung und führt letztlich zu tieferen Gesundheitskosten.“

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne:
Jeanine Glarner, Präsidentin jf aargau, 079 279 79 51