| Neuer Fahrplan ist nicht akzeptabel |
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April 2004 Mit dem neuen SBB-Fahrplan rüstet die SBB an allen Fronten auf. Bei dieser Jahrhundertübung ging der Standort Lenzburg aber gänzlich unter, weshalb der neue SBB-Fahrplan aus sicht der Jungfreisinnigen Aarau-Lenzburg nicht akzeptabel ist. Lenzburg erhält neu nur noch eine IC-Verbindung pro Stunde, was die Attraktivität des Bahnhofs Lenzburg merklich sinken lässt. Bisher waren die Verbindungen von und nach Zürich über Lenzburg für viele Teile der Region eine willkommene Gelegenheit, Ausflüge oder Arbeitsweg in die Zentren Bern, Basel und Zürich bequem und umweltfreundlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu unternehmen. Mit dem neuen Fahrplan wird dem nicht mehr Rechnung getragen: Ein IC-Halt in Lenzburg wird gestrichen, weil die Bahn um wenige Minuten schneller sein muss. Die Jungfreisinnigen Aarau-Lenzburg stellen sich nun die Frage, ob es wichtiger ist, dass der Zug von Aarau nach Zürich ohne Halt in Lenzburg 4 Minuten schneller ist, oder ob mit den Angeboten der SBB möglichst viele Pendlerinnen und Pendler dazu bewegt werden sollten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Auch die RBL trägt zu dieser Frage Wesentliches bei: Währenddem von Wildegg her, der Bus Anschluss auf die S-Bahn in Richtung Zürich hat, gibt es auf den einzigen Intercity keinen Anschluss. Mit diesem Fahrplan wird Lenzburg an Attraktivität verlieren, das steht schon jetzt fest. Es ist zu hoffen, dass dennoch viele BewohnerInnen der Region Lenzburg die öffentlichen Verkehrsmittel benützen, obwohl dies nun eindeutig weniger attraktiv wird. Dieser Fahrplan ist keine gute Werbung für die SBB, schlechte Werbung für die RBL und überhaupt keine Werbung für den öffentlichen Verkehr. Die Jungfreisinnigen Aarau-Lenzburg befürchten, dass viele Pendlerinnen und Pendler wieder das Auto aus der Garage holen, um nach Zürich zu gelangen. So wird der Stau am Baregg und in der Agglomeration Zürich merklich zunehmen. Die Jungfreisinnigen Aarau-Lenzburg werden aus genannten Gründen an der Vernehmlassung teilnehmen und sich für den Standort Lenzburg einsetzen. Die Jungfreisinnigen hätten sich von der SBB und von der RBL erhofft, dass die vielen verschiedenen Facetten betrachtet würden. Das einseitige Denken der SBB ist unverständlich: Trotz den bedeutenden Preiserhöhungen wird der Service abgebaut. Schade. |

