jungfreisinnige aargau
jungfreisinnige aargau fassen die Parolen für den 11. März

Medienmitteilung vom 12. Februar 2012

Die Jungfreisinnigen haben an ihrem Parteitag und Generalversammlung in Baden die Parolen für die Abstimmungen vom März gefasst. Die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ und das Bundesgesetz über die Buchpreisbindung werden einstimmig abgelehnt. Jeweils deutlich beschliessen sie die Ja-Parole für die Bauspar-Initiative und die Stärkung der Volksschule.

Nein zum Bundesgesetz über die Buchpreisbindung
Die jungfreisinnigen aargau sagen einstimmig Nein zur Wiedereinführung der Buchpreisbindung. In Zeiten in denen Bücher ganz einfach in ausländischen Onlineshops bestellt werden können, ist es schlicht illusorisch die Preise innerhalb der Schweiz durch die Verlage festlegen zu lassen. Zudem entstünde für eine Branche ein staatlich bewilligtes Kartell, das wäre ein ordnungspolitischer Sündenfall.

Nein zur Initiative „6 Wochen Ferien für alle“
Der Wohlstand in der Schweiz ist im internationalen Vergleich sehr hoch. Sechs Wochen Ferien gefährden diesen Wohlstand, denn mit Annahme der Initiative würde die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft eingeschränkt, was zwangsläufig tiefere Löhne für Arbeitnehmer zur Folge hätte. Deshalb sprechen sich die Jungfreisinnigen gegen die Initiative und für einen starken Wirtschaftsstandort Schweiz aus.

Ja zur Bauspar-Initiative
Die bisherige Förderung des Wohneigentums beschränkt sich auf die zweite und dritte Säule. Mit der Schaffung einer dezidierten Sparmöglichkeit für Wohneigentum muss nicht mehr die Altersrente durch einen Vorbezug reduziert werden. Für eine Entlastung der Vorsorgeeinrichtungen und einer gezielten Förderung des Wohneigentums empfehlen die Jungfreisinnigen die Annahme der Initiative.

Ja zum Vorhaben Stärkung der Volksschule
Die Jungfreisinnigen sprechen sich mit grossem Mehr für ein Ja zum Vorhaben Stärkung der Volksschule ein. Nebst dem Kanton Tessin hat nur noch der Kanton Aargau fünf Jahre Primarschule und vier Jahre Oberstufe.  Der Kanton Aargau soll diesen Schritt einleiten, solange er noch selbst dazu die Möglichkeit hat. Die Integration des Kindergartens in die Volksschule ist im Hinblick auf eine frühere Möglichkeit heilpädagogische Massnahmen ergreifen zu können, besonders begrüssenswert. Im Gegensatz zum Bildungskleeblatt beschränkt sich das Vorhaben auf die dringendsten Themen in der Volksschule und ist finanziell in einem erträglichen Rahmen umzusetzen.

An der erweiterten Präsidentenkonferenz fassten die Jungfreisinnigen zudem folgende Parolen:
Nein zur Initiative Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen
Nein zum Bundesbeschluss über die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke
Ja zur Justizreform
Ja zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht

Jeanine Glarner, Präsidentin jf aargau: „Die Initiative '6 Wochen Ferien für alle' gilt es mit aller Deutlichkeit abzulehnen. Sie gefährdet Arbeitsplätze in höchstem Masse und führt zu mehr statt weniger Stress bei den Arbeitnehmern.“

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne:
Jeanine Glarner, Präsidentin jf aargau, 079 279 79 51
Michel Meyer, Medienchef jf aargau, 076 405 28 68

 
Lesen darf kein Luxus sein!

Medienmitteilung vom 31. Januar 2012

Mit einer Annahme des Gesetzes über die Buchpreisbindung am 11. März 2012 würden Bücher für viele Konsumenten spürbar teurer, weil die Preise insbesondere für die Bestseller stiegen. Eine breite Allianz hat sich zum Aargauischen überparteilichen Komitee «Nein zu überteuerten Büchern» zusammengeschlossen mit dem Ziel, die verfassungswidrige Sonderbehandlung der Buchindustrie auf Kosten der Konsumenten zu verhindern. Denn eines ist klar: Lesen darf kein Luxus sein! Die beste Leseförderung und damit auch die beste Förderung des Buches sind günstige Buchangebote gerade im Bestseller-Bereich.

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