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Die Berichte auf a-z.ch zu „Stuttgart 21“ führen jedem hierzulande vor Augen, wie die EU - technokratisch wie sie nun mal ist - an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei plant. Für Prestigeprojekte lassen sich trotz leeren Kassen nicht schnell genug mehrere Milliarden Euro auftreiben. Die süddeutschen Einwohner fühlen sich übergangen und gehen deswegen zu Recht auf die Strasse. Dies scheint der einzige Weg zu sein, sich Gehör und seinem Ärger Luft zu verschaffen. Für uns Schweizer kann man aus diesen aktuellen Geschehnissen rund um „Stuttgart 21“ nur zwei logische Schlüsse ziehen. Erstens: die direkte Demokratie sorgt dafür, dass nicht am Volk vorbei entschieden, sondern verstärkt auf dessen Bedürfnisse eingegangen wird. Zweitens: die EU kennt die Bedürfnisse ihrer Bevölkerung nicht und möchte sie auch nicht kennen, denn sonst gäbe es keine überdimensionierten Projekte mehr einzuweihen und zum sich selbst auf die Schulter zu klopfen.
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