| Velo-Highway bei Schulhausplatz in Baden |
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Die Jungfreisinnigen Baden begrüssen es, dass das Stimmvolk die Vorlage zur Neugestaltung der Kreuzung am Schulhausplatz angenommen hat. Der Umbau wird es ermöglichen, das wachsende Verkehrsaufkommen zu kanalisieren und das Zentrum von Baden von Staus zu befreien. Das Projekt ist in der Bevölkerung breit abgestützt, da seit 2005 alle Interessengruppen in den öffentlichen Verkehrsforen und in der Begleitkommission Schulhausplatz ihre Ansprüche und Vorschläge in die Planung einbringen konnten. Dank der separaten unterirdischen Busrampe von der Tunnelgarage (Ecke Cachet) zum Vorplatz des Ländli-Schulhauses wird in erster Linie der öffentliche Verkehr von der Neugestaltung des Schulhausplatzes profitieren. Das ist wichtig für Baden, die Stadt, die sich zum Zentrum einer ganzen Region entwickelt: Je mehr Arbeitsplätze in Baden geschaffen werden, desto mehr Pendler sind auf verlässliche ÖV-Verbindungen angewiesen. Mangelhaft ist die Neugestaltung einzig aus Sicht der Radfahrer. Sie verlieren eine sichere Verbindung von der Bruggerstrasse zur Hochbrücke, weil der bestehende Velotunnel zu Gunsten der unterirdischen Busrampe weichen müssen wird. Das bedeutet z. B. für einen Arbeitnehmer mit Arbeitsplatz in Baden-Nord und Wohnsitz in Wettingen, dass er auf dem Heimweg beim Schulhausplatz täglich über zwei Autospuren linksabbiegen müssen wird – ein heikles Unterfangen, besonders wenn man sich in Erinnerung ruft, dass das Verkehrsaufkommen steigen wird und auch 40-Tonnen-Lastwagen den Schulhausplatz queren werden. Eine Lösung für dieses Problem konnte bisher weder in den öffentlichen Verkehrsforen noch in den Sitzungen der Begleitkommission Schulhausplatz erarbeitet werden. Die Jungfreisinnigen Baden schlagen deshalb vor, den bisherigen Velotunnel durch einen Velo-Highway zu ersetzen. Die Radfahrer könnten kurz nach dem Schlossbergtunnel auf den Highway wechseln und die Kreuzung am Schulhausplatz in hohem Bogen über allen anderen Verkehrsteilnehmern passieren, um kurz vor der Hochbrücke wieder auf die Ebene des motorisierten Verkehrs zu gelangen. Eine entsprechende Brücke stünde ausschliesslich Radfahrern offen. Der Vorteil eines Velo-Highways bestünde nicht nur in einer sicheren Radfahrerverbindung von Baden-Nord nach Wettingen. Dank der Brücke könnte auf der Ebene des motorisierten Verkehrs ein Radstreifen gespart werden, was wiederum mehr Platz und Sicherheit für die Autofahrer bedeuten würde. Dass Baden durch den markanten und eleganten Steg auch seinen Ruf als velofreundliche Stadt festigen könnte, versteht sich von selbst. Ob der Velo-Highway statisch, sicherheitstechnisch und – mit einem Nachtragskredit, über den separat abgestimmt werden müsste – finanziell realisierbar ist, muss abgeklärt werden. Die Jungfreisinnigen Baden stehen im Gespräch mit dem Einwohnerrat von Baden und der Pro Velo Region Baden. Für die Jungfreisinnigen Baden: Gabriel Kasper
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