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Medienmitteilung vom 03. Oktober 2011
Die jungfreisinnigen aargau begrüssen das Engagement der Regierung für die Förderung des Hightech-Standorts Aargau. Der Regierungsrat hat den Handlungsbedarf erkannt und die notwendigen Massnahmen aufgezeigt. Beim Vorhaben, KMUs in Sachen Innovation beraten zu wollen, muss er allerdings nochmals über die Bücher, da dies definitiv keine Staatsaufgabe ist.
Massnahme Hightech-Region Die Jungfreisinnigen begrüssen die Förderung des Technologietransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und die dafür geplante partnerschaftliche Finanzierung zwischen Staat und Wirtschaft (Public-Private-Partnership). Warum aber soll die Hightech-Region nicht auch auf bestehende Hightech-Firmen ausgerichtet werden? Eine der wichtigsten Staatsaufgaben ist die finanzielle Unterstützung von Bildung und Forschung sowie die Überführung des Technologiewissens in die Wirtschaft. Mit der Aufwertung des Technologieparks wird diesen Aufgaben Rechnung getragen.
Massnahme Hightech-Zentrum Die Jungfreisinnigen bezweifeln den Wert der Innovationsberatung. Es ist nicht Aufgabe des Staates, KMU in Sachen Innovation zu beraten. Zuerst werden bürokratische Hürden geschaffen bis diese von den KMU selber nicht mehr erklommen werden können, um sie dann mit einem weiteren Staatsapparat wieder zu beraten. Das kann es nicht sein. Die KMU benötigen vielmehr einen dringenden Abbau der Bürokratie und das Minimieren der Formularitis.Die Massnahmen zum Hightech-Zentrum Nanotechnologie und Elektrotechnologie finden von den Jungfreisinnigen Unterstützung.
Finanzierung Der Regierungsrat ist aufgefordert, die Kampagne für die Start-up-Finanzierung nochmals zu überdenken. Es liegt in erster Linie in der Eigenverantwortung der Jungunternehmer, sich darüber zu informieren, wo Angebote von Start-up-Geldern zu finden sind.
Jeanine Glarner, Präsidentin jf aargau: "Der Aargau soll Hightech-Standort werden, allerdings muss der Regierungsrat insbesondere bei der Innovationsberatung für KMUs durch den Staat nochmals über die Bücher."
Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne: Jeanine Glarner, Präsidentin jf aargau, 079 279 79 51 |