| jungfreisinnige aargau empfehlen einstimmig Christine Egerszegi und Kurt Schmid als Ständeräte |
Am 04. Juni 2011 luden die jungfreisinnigen aargau alle Aargauer Ständeratskandidaten zu einem Hearing nach Aarau ein. Nach intensiven Interviews mit den Kandidatinnen und Kandidaten entschieden sich die Jungfreisinnigen einstimmig Christine Egerszegi (FDP.Die Liberalen, Mellingen, bisher) und Kurt Schmid (CVP, Lengnau) als Ständeräte zu empfehlen. Für die Jungfreisinnigen waren zwei Punkte entscheidend: zum einen das Einstehen für persönliche und unternehmerische Freiheit, Selbstverantwortung und gegen unnötige und bürokratische, staatliche Eingriffe. Zum anderen das Format, das die Aargauer Standesvertretungen mitbringen sollten. StänderätInnen sind keine reinen ParteienvertreterInnen, sondern haben in erster Linie die Interessen des Kantons Aargau zu vertreten. Die Jungfreisinnigen entschieden nach der Anhörung aller Kandidierenden Christine Egerszegi und Kurt Schmid zur Wahl bzw. Wiederwahl als StänderätIn zu empfehlen. Beide vertreten die Werte der Jungfreisinnigen (mehr Freiheit und Selbstverantwortung, weniger Staat) und erkennen die für den Kanton Aargau wichtigsten politischen Bereiche. Der Kanton Aargau war ursprünglich ein mausarmer Kanton, erst mit intensivierter Energiewirtschaft und richtungsweisender Finanz- und Steuerpolitik ist der Aargau zu den vier grössten und wichtigsten Wirtschaftskantonen aufgestiegen. Dementsprechend wichtig ist auch, dass weiterhin eine gute Infrastruktur bereitsteht, eine gesunde Finanzpolitik betrieben wird und eine liberale Wirtschaftspolitik der Wirtschaft die nötigen Freiräume für zukünftige Entwicklungen lässt. Christine Egerszegi überzeugte mit ausgezeichneter Dossiersicherheit. Sie wird durch die wertvolle bisherige vierjährige Arbeit im Ständerat in einer zweiten Amtsperiode die gemachten Erfahrungen nun mitnehmen und weiter aktiv in den Kommissionen wirken können. Kurt Schmid überzeugte mit seiner breiten Kenntnis der Aargauer Politik und seinem Hintergrund als Präsident des Aargauischen Gewerbeverbandes. Er ist überzeugt, dass der Ständerat nicht einfach ein Altersrat für bisherige Nationalräte sei, sondern Ständeräte primär den Aargau zu vertreten hätten, ansonsten könnte man den Ständerat abschaffen. Die anderen Kandidaten konnten leider nicht überzeugen. Geri Müller politisiert genauso wie Ulrich Giezendanner zu einseitig. Beide stellen zuweilen die Parteidoktrin über die Aufgabe, Lösungen über die Parteigrenzen hinaus zu finden. Die Jungfreisinnigen sind nicht überzeugt, dass sie dies als Ständeräte werden ändern können und wollen. Pascale Bruderer überzeugte zwar als Nationalratspräsidentin, doch sind weder bisherige konkrete politische Leistungen noch ihre Haltung in zentralen Themen klar erkennbar. Bei für die Jungfreisinnigen entscheidenden Fragen stimmt sie im Nationalrat stramm mit der Linken – so beispielsweise bei der Buchpreisbindung oder bei Steuerfragen. Roland Bialek und Peter Schuhmacher konnten für die Jungfreisinnigen gar nicht überzeugen, sie bringen zu wenig politisches Know-How mit und kennen sich in zentralen politischen Themen zu wenig aus. Befremdet hat die Jungfreisinnigen zudem die Aussage von Peter Schuhmacher, er wolle nur kandidieren, um die Partei in der Bevölkerung bekannter zu machen. Jeanine Glarner, Präsidentin jf aargau: „Bei Christine Egerszegi und Kurt Schmid wählen wir nicht die Katze im Sack, sondern wissen wofür sie sich einsetzen. Beide stehen für persönliche und unternehmerische Freiheit sowie Selbstverantwortung – Werte, welche den Aargau und die Schweiz zu Wohlstand gebracht haben und das Erfolgsrezept für die Zukunft sind.“ Michel Meyer, Medienchef jf aargau: „Christine Egerszegi und Kurt Schmid würden im Ständerat die für den Kanton Aargau wichtigen Politikbereiche vertreten und somit die zukünftige Entwicklung des Kantons weiterhin positiv beeinflussen.“ |


